Für Euch am Ball GG

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Für Euch am Ball GG

LOTTO Hessenliga Saison 2026/27
*Offizielle
Richard Weil
N
Platz 3 | Punkte 27 | Gelb 20/2 | Gelbrot 0/0 | Rot 1/0
Guiseppe Franko
Takuto Tanaka, 7x eingewechselt
24 Spieler wurden eingesetzt, die meisten
Einsätze hatten Yu Ataka, Max Grün, Ryutaro
Kishi, Marvin Redl, Eduard Zhakishev (je 11)


Tabelle /Spieltage
Niklas Meyer (6), Hendrik Sexauer (2),
Eduard Zhakishev (2), Nicholas Beier (1), Nico
Helbig (1), Takuto Tanaka (1), Richard Weil (1)
Bilal Zerouali (1)

1:3
2:3
2:2
2:0
2:3
2:0
2:7
0:0
1:0
Foto: Uwe Krämer
Foto: Uwe Krämer
Walldorf meldet sich auswärts zurück
Rot-Weiß gewinnt beim Hanauer SC 5:2 und beendet lange Durststrecke auf fremdem Platz - Joker sorgen für die Entscheidung
Der SV Rot-Weiß Walldorf hat seine lange Auswärtsmisere beendet. Nach mehr als einem halben Jahr ohne Sieg auf fremdem Platz setzte sich der Fußball-Hessenligist am
Freitagabend beim Hanauer SC verdient mit 5:2 (3:1) durch. Damit kletterte die Mannschaft vom 14. auf den 12. Tabellenplatz.
„Wir können sehr zufrieden sein mit der Leistung der Jungs", sagte Sascha Volk aus dem Trainerduo mit Taner Yalcin. Für den Coach war der Erfolg ein weiterer
Entwicklungsschritt: „Das ist ein nächster kleiner Schritt in die richtige Richtung."
Walldorf erwischte einen starken Start. Nach Vorarbeit von Bilal Zerouali traf Eduard Zhakishev bereits in der 13. Minute zur Führung. Yu Ataka setzte sich wenig später auf der
linken Seite stark durch und bereitete damit den zweiten Treffer vor, den Niklas Meyer in der 30. Minute erzielte.
Hanau kam durch ein Eigentor von Richard Weil zwar auf 1:2 heran, doch die Gäste antworteten noch vor der Pause. Zerouali zirkelte eine Ecke in der 36. Minute direkt ins Tor
und stellte auf 3:1.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch einmal spannend. Hanau erhöhte den Druck und kam nach einem unglücklichen Walldorfer Abwehrversuch durch Keito
Murakami zum 2:3 (58.). Die Gäste mussten in dieser Phase einige brenzlige Situationen überstehen.
Doch Rot-Weiß blieb ruhig und schlug in der Schlussphase entscheidend zu. Der eingewechselte Hendrik Sexauer verwandelte in der 78. Minute einen Foulelfmeter zum 4:2. In
der Nachspielzeit setzte ebenfalls ein Joker den Schlusspunkt: Nicholas Beier vollendete einen Konter zum 5:2.
„Wir haben von der ersten Minute an das intensive Spiel sehr gut angenommen", lobte Volk seine Mannschaft. Besonders im ersten Durchgang habe sein Team auch
spielerisch überzeugt und den Ball „gerade im letzten Drittel" sehr gut laufen lassen.
Am Ende stand ein deutlicher Auswärtssieg, der nicht nur drei wichtige Punkte brachte, sondern auch Selbstvertrauen. Vor allem die starke Reaktion auf die schwierige Phase
nach der Pause und die entscheidenden Impulse von der Bank machten den Erfolg perfekt.
SC 1960 Hanau - Rot-Weiss Walldorf 2:5
Tore: 0:1 Zhakishev (12.), 0:2 Meyer (30.), 1:2 Weil (33. ET), 1:3 Zerouali (36.), 2:3 Mutakimi (57.), 2:4 Sexauer (78. FE), 2:5 Beier (90.+4.). SR: Tim Waldinger.
Hanau: Brao, Din Bektas, Wüst, Pekesen (44. Thielmann), Yilmaz, Dino Bektas (76. Kimura), Onyejekwe, Lapre (46. Celiker), Sejdovic, Karakus (66. Meub), Murakemi.
Walldorf: Grün, Kishi, Zerouali (62. Sexauer), Ataka, Meyer (71. Beier), Weil, Zhakishev (90. Tanaka), Manganiello (90.+2. Banh, Enders (80. Boujerad), Redl, Fröls.
Spieltag 11
FC Gießen - FC Eddersheim
Hünfelder SV - KSV Baunatal
SV Hummetroth - FSV Fernwald
Türk Gücü Friedberg - FC Turabdin-Babylon
Darmstadt 98 U21 - Bayern Alzenau
SV Rot-Weiss Hadamar - KSV Hessen Kassel II
SV Unter-Flockenbach - Eintr. Stadtallendorf
CSC 03 Kassel - SC 1960 Hanau
Rot-Weiss Walldorf - VfB 1905 Marburg
Ein wichtiger Faktor für den Aufschwung ist die Rückkehr einiger zuvor verletzter Spieler. Einer von ihnen ist Niklas Meyer. Der Sommerzugang von Wormatia Worms hatte
verletzungsbedingt fast die komplette Vorbereitung verpasst, ist inzwischen aber wieder voll belastbar. „Er kann jetzt auch über 90 Minuten mit voller Power spielen", sagt Volk
über den Regionalliga-erfahrenen Außenstürmer.
Das macht sich auch in Zahlen bemerkbar: Mit fünf Treffern ist Meyer derzeit der erfolgreichste Torschütze der Walldorfer. Volk sieht in der gestiegenen Fitness seines
Angreifers einen wichtigen Grund dafür, dass dieser inzwischen auch über die gesamte Spielzeit gefährlich bleiben kann.
Doch nicht nur offensiv hat sich Rot-Weiß stabilisiert. Vor allem das Verhalten gegen den Ball sei besser geworden, nachdem die Walldorfer in der Anfangsphase der Saison zu
häufig zu einfache Gegentore kassiert hatten. Gleichzeitig bleibt die Mannschaft ihrem Anspruch treu, Fußball zu spielen und den Ball kontrolliert laufen zu lassen.
Allerdings soll der Ballbesitz kein Selbstzweck sein. „Es geht nicht um Ballbesitz um jeden Preis", betont Volk. Es mache schließlich keinen Sinn, den Ball zwar ansehnlich in
den eigenen Reihen zu halten, dabei aber in der eigenen Hälfte unnötig ins Risiko zu gehen und anschließend Gegentore zu kassieren. Entscheidend sei vielmehr die
Effektivität: „Am Ende geht es darum, Spiele zu gewinnen."
Gegen den VfB Marburg will Rot-Weiß nun zeigen, dass die beiden jüngsten Siege keine Momentaufnahme waren. Mit dem wiedergewonnenen Selbstvertrauen und einem
zunehmend vollständigen Kader soll der nächste Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld gelingen.
RW Walldorf will den Aufwärtstrend bestätigen
Zwei Siege in Folge, Platz zwölf und damit erstmals in dieser Saison ein Rang, der den
sicheren Klassenerhalt bedeutet: Beim SV Rot-Weiß Walldorf ist das Selbstvertrauen
zurück. Im Heimspiel gegen den siebtplatzierten VfB Marburg am Sonntag (15.30 Uhr)
wollen die Hessenliga-Fußballer ihren Aufwärtstrend bestätigen.
„Das müssen wir jetzt wieder bestätigen", sagt Trainer Sascha Volk vor der Partie.
Gemeinsam mit Taner Yalcin stellt er eine positive Entwicklung innerhalb der Mannschaft
fest. Die jüngsten Erfolge hätten für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt, gleichzeitig
mache das Team auch fußballerisch immer größere Fortschritte.

Rot-Weiss Walldorf - VfB 1905 Marburg 1:0
Tore: 1:0 Beyer (10.). SR: Christian Steib.
Walldorf :Grün, Kishi, Zerouali (74. Sexauer), Beier (79. Franco), Ataka (90.+3 Banh), Meyer (65.
Tanaka), Weil, Zhakishev (86. Boujerad), Enders, Redl, Fröls.
Marburg: Samnik, Gatamura, Hendrich, Mittelstädt, Limani, Grönke (85. Romey), Woiwod, Künkel,
Pfalz, Michel, Gaudermann.